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Wie Sie mit der richtigen Plattformstrategie Ihre Konsumenten wirksamer erreichen.

Wie gut erreichen Sie Ihre Konsumenten online? Wie stark sind Sie bei der Verbreitung Ihrer Angebote von Drittplattformen wie Google oder Facebook abhängig, auf welche Sie bezüglich Sichtbarkeit, Nutzungsdaten und Kommerzialisierung Ihrer Angebote kaum Einfluss haben?

 

Gestalten Sie Ihre Distribution aktiv und sorgen Sie dafür, dass Ihre Angebote die anvisierte Zielgruppe wenn immer möglich direkt erreichen und Sie auch die Hoheit über die Angebotsgestaltung behalten. Übernehmen Sie als Unternehmen die Kontrolle darüber, wie Ihre Angebote kommerzialisiert und welche Daten der Nutzenden gesammelt werden. Schliesslich handelt es sich dabei um Ihre eigenen wertvollen Angebote! 

ReMindset unterstützt Sie bei:

  • Definition einer effektiven Plattform-Distribution (converged media)

  • Mehr Sichtbarkeit, Auffindbarkeit und Erkennbarkeit für Ihre Angebote

  • Steigerung der Nutzung und Konversion

  • Profitable Kommerzialisierung

  • Generierung von wertvollen Konsumenten- und Nutzungsdaten

Machen Sie Ihr Geschäftsmodell nicht von der Verbreitung und den Algorithmen anderer Plattformen abhängig. Reset your Mindset, call ReMindset.

Lesen Sie hier aktuelle Beiträge von ReMindset zum Thema Plattformökonomie und bleiben Sie auch in Zukunft über das Thema Plattformökonomie informiert und abonnieren Sie jetzt die wöchentliche «Inspiration» von ReMindset.

Die Herausforderungen der Plattformökonomie betreffen auch Sie

Die Zukunft der Märkte ist digital und in der digitalen Welt werden Dienstleistungen und Produkte mehrheitlich über digitale Plattformen bestellt, genutzt und geliefert. Doch entgegen der verbreiteten Meinung, das Internet sei die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten, sind die digitalen Märkte um ein Vielfaches härter umkämpft und oft auch mit ungleicheren Kräften, als die uns bisher bekannten «analogen» Märkte. Das liegt einerseits daran, dass die digitale Welt immer auch eine globale Welt ist und andererseits die digitale Welt den Markteintritt für viele neue Unternehmen viel einfacher macht. Insbesondere dann, wenn die Geschäftsmodelle auf reinen Plattformen basieren und bestehende Inhalte aus dem Netz einfach mit bestehenden Konsumenten neu zusammenführen, Google hat es uns vorgemacht. «Plattformökonomie» lautet der Begriff dafür.

 

Und es geht um sehr viel Geld. Alleine in der kleinen Schweiz werden mit dem Onlinehandel bereits über CHF 14 Mia. (Quelle: GfK) jährlich umgesetzt. Daran wollen auch internationale Unternehmen partizipieren. Die Gefahr, dass die eigenen Angebote durch neue und finanziell meist viel potentere (internationale) Plattform-Anbieter auf dem digitalen Markt verdrängt, substituiert und vor allem auch aggregiert (!) werden, lauert deshalb um jede Ecke und kommt oft unerwartet schnell.

 

Die Herausforderung liegt aber nicht nur in dieser passiven Abhängigkeit. Für viele Unternehmen gibt es inzwischen kaum noch Alternativen, insbesondere jüngere Konsumenten über die grossen globalen Plattformen wie Instagram, Tiktok oder YouTube zu erreichen und so stellen sie ihre Angebote diesen aktiv zur Verbreitung zur Verfügung. Doch der Preis und das Risiko, das sie dafür bezahlen ist hoch: Denn wer den direkten Zugang zu den Konsumenten nicht mehr findet, verliert die Hoheit über die Angebotsgestaltung, über die Konditionen für die Kommerzialisierung und über die wertvollen Kundendaten. Diese Abhängigkeit ist ein Pakt ungleicher Kräfte. Wie ein Damoklesschwert hängt die Plattformökonomie über den verschiedenen Branchen und fordert jedes klassische Geschäftsmodell heraus. Gute Beispiele dafür sind der Medienmarkt mit YouTube, Netflix oder Google News, der Handel mit Amazon oder Google Shopping und der Reisemarkt mit Booking, AirBnb oder Google Maps.

BEISPIEL PLATTFORMÖKONOMIE IM MEDIENMARKT:

Grafik Plattformökonomie.png

Der digitale Marktplatz «Mobiltelefon» ist für Sie erfolgskritisch

Um die Herausforderungen vieler nationaler und regionaler Unternehmen zu verstehen, reicht ein Blick auf die Mobiltelefone der unter 30-Jährigen. Wie viele Apps finden sich dort beispielsweise von Schweizer Medienunternehmen, die wirklich regelmässig genutzt werden? Höchstens eine, wenn überhaupt. Unsere Mobiltelefone sind unser Haupteingangstor ins Internet und Marktplatz digitaler Dienstleistungen, sog. Apps, die zunehmend unser Leben bestimmen. Und die wenigen Plätze auf unseren Mobiltelefonen sind begehrt. Kein Wunder, denn es lässt sich viel Geld verdienen. Das Rennen macht, wer mit Angebot und Benutzerfreundlichkeit überzeugen kann. Deshalb wird auch viel Geld in die Entwicklung dieser Apps investiert. Auf den ersten Plätzen stehen die grossen globalen Technologieunternehmen. Es gilt, wer einmal eine hochwertige Plattform entwickelt hat, kann diese leicht auf andere Länder adaptieren, Google hat es uns vorgemacht.

 

Nicht nur die Mitbewerber innerhalb einer Branche buhlen um die Gunst der Nutzenden. Auf der Startseite unserer Mobiltelefone kommen alle Märkte und täglich relevanten nationalen und internationalen Anbieter und Angebote zusammen und erheben Anspruch auf die wenigen begehrten Plätze: Fahrpläne, E-Banking, Kalender, Shopping, Fotoalben und Wetterprognosen und machen das Mobiltelefon zu dem, was es heute ist: unser täglicher Begleiter. Auf diesen globalen Wettbewerb um die Gunst der Aufmerksamkeit waren die meisten traditionellen Unternehmen schlicht nicht vorbereitet. Es fehlen ihnen die Mittel und das Know-how, um nebst den vielen, vor allem internationalen Plattformen bestehen zu können. Doch wer als Unternehmen im «relevant Set» der Konsumenten nicht mehr stattfindet, findet den Zugang zu ihnen, wenn überhaupt, nur noch über Drittplattformen und verliert damit die Hoheit über die Angebotsgestaltung, über die Kommerzialisierung, über die Kundendaten und letztendlich die Relevanz und Grundlage für sein Geschäftsmodell.

Grafik Marktplatz Mobiltelefon.png

Warum Sie jetzt handeln sollten

Viele nationale und regionale Unternehmen handeln im Widerspruch zur digitalen Marktentwicklung immer noch sehr geruhsam. Selbstverständlich sind auch deren Geschäftsleitungen die Herausforderungen der digitalen Märkte nicht entgangen. Doch konnten sie diese Verluste bis heute mit Sparprogrammen, Konsolidierungen oder Diversifikation mehrheitlich wegmachen. Und auch ihr Stammpublikum ist zwar etwas ins Alter gekommen, hat aber an den Vorzügen der digitalen Angebote zunehmend Gefallen gefunden und belohnt die Unternehmen mit Loyalität und bescheidener Zahlungsbereitschaft im Netz. 

 

Im Jahr 2030 wird die Realität jedoch unveränderlich eine andere sein. Die Altersgruppe der «Millennials» und jüngere Generationen werden gemäss BFS bereits 60% der Bevölkerung ausmachen. Sie alle sind mit dem Internet aufgewachsen, aber zu den nationalen Unternehmensmarken nur noch bedingt loyal. Für diese Altersgruppe ist es eine Selbstverständlichkeit, Produkte und Dienstleistungen überall und jederzeit online zu konsumieren. Produkte und Dienstleistungen suchen und bestellen sie mit Vorzug über Google und Amazon, Medieninhalte konsumieren sie über Instagram, YouTube oder Netflix, Reisen buchen sie über Booking, AirBnB un d Google. Die Angebote der klassischen nationalen Unternehmen finden ihren Weg zu den jüngeren Generationen somit wenn überhaupt, nicht mehr direkt. Diese Erkenntnisse sind längst eine Binsenwahrheit, dennoch handelt viele überraschend geruhsam - mit Blick auf die demographische Entwicklung aber vielleicht zu geruhsam. 

Nutzen Sie diese Katerstimmung zu Ihren Gunsten. Seien Sie mutig und innovativ und schaffen Sie sich für die digitale Zukunft einen Marktvorteil. Weil diese Weisheit gilt insbesondere auch für die digitalen Märkte: Wer sich nicht bewegt, wird bewegt.

Auch die Politik ist gefordert

In Märkten mit ungleichen Kräften ist auch die Politik gefordert. Das gilt sowohl für die Förderung, wie auch für die Regulierung. Beide sind notwendig, will man in einem kleinen Land mit beschränkten Skaleneffekten ein  starkes lokales und vielfältiges Marktangebot aufrecht erhalten.

Für die klassischen Märkte wurde bis heute viel für die Förderung und Regulierung unternommen. Für die digitalen Märkte hingegen fehlen der Realität gerechte Rahmenbedingungen und zukunftsorientierte Regulierungs- und Fördermassnahmen. Insbesondere auf die Problemstellung der Plattformökonomie hat die Politik bis heute keine adäquate Antwort gefunden.

Weiter als in der Schweiz ist man mit der Plattformregulierung in der EU. Die neuen Plattformgesetze «Digital Markets Act» und «Digital Services Act» sollen die grossen Technologiekonzerne bezüglich Transparenz ihrer Algorithmen bei der Weiterverbreitung von Angeboten stärker in die Pflicht nehmen. Dennoch löst keines der bisher angedachten Konzepte den Grenzkonflikt der Abhängigkeit kleinerer nationalen und regionalen Unternehmen von den globalen Plattformen bezüglich Visibilität, Kommerzialisierung und Daten. Und dass die grossen Technologieplattformen auch über eine einzigartige politische Machtposition verfügen, ist spätestens nach der Verbannung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump von der Nachrichten-Plattform Twitter allen klar. Bisherige Regulierungsversuche in den USA blieben mehrheitlich erfolglos. Zuversicht schafft jedoch das Beispiel aus Australien, wo Facebook auf Druck der Behörden einlenken und Zugeständnisse bezüglich der Verbreitung von lokalen Medieninhalten machen mussten. Die Frage ist somit auch, mit welcher Verhandlungsstärke die Politik auftreten kann, um die Ungleichheiten in ihren nationalen Märkten zu korrigieren.

Lesen Sie hier aktuelle Beiträge von ReMindset zum Thema Medienpolitik und bleiben Sie auch in Zukunft über das Thema Medienpolitik informiert und abonnieren Sie jetzt die wöchentliche «Inspiration» von ReMindset.

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